Gaskosten 

Die Gaskosten setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Da wären einmal die Kosten für den Gasherd, dann für die Warmwasseraufbereitung und natürlich noch für die Heizung. Vergleichen Sie die Gaskosten genauso wie die Stromkosten, dann werden Sie bemerken, dass es sich möglicherweise auszahlt, den Gasanbieter zu wechseln. Mit nur wenigen Schritten können Sie mit dem Vergleichsrechner von compera verschiedene Energieversorger auf den Prüfstand stellen und dann überlegen, ob es auch für Sie persönlich Sinn macht, wenn Sie den Gasanbieter wechseln. Stromkosten und Gaskosten unterliegen einer gewissen Schwankungsbreite. Dies ist umso mehr der Fall, seitdem der Österreichische Energiemarkt ab 2001 bzw. 2002 geöffnet wurde. Gerade  beim Thema Gas, das in Österreich vergleichsweise teuer ausfällt, lohnt sich ein Vergleich und damit ein Wechsel meistens enorm. So lassen sich beim Wechsel des Gasanbieters oft bis zu 700 Euro pro Jahr einsparen. Worauf warten Sie also noch? Hier erfahren Sie, wie Sie mit dem Vergleichsrechner von compera richtig Geld sparen können.

Wie haben sich die Gaskosten entwickelt?

Wie jedes Jahr kommt es am Ende der Abrechnungsperiode zur Begleichung der Gasrechnung. Dies geschieht entweder über den Gasanbieter selbst oder sie wird in der Nebenkosten-Abrechnung als Teilbetrag ausgewiesen. Nicht allzu selten ist es der Fall, dass Stromkosten und Gaskosten tatsächlich wieder einmal viel höher ausfallen, als dies erwartet wurde. Damit Sie nicht in eine Gaskosten-Falle tappen, empfiehlt es sich, dass Sie Ihren aktuellen Gasanbieter mindestens einmal pro Jahr vergleichen und gegebenenfalls Ihren bisherigen Gasanbieter wechseln. Wenn Sie Ihren Gastarif regelmäßig, z.B. einmal im Jahr überprüfen, können Sie sich auf Dauer niedrigere Gaskosten sichern.

Aber wie haben sich die Gaskosten in Österreich in den letzten Jahren entwickelt? Aktuell liegt der Gaspreis (Stand August 2018) ohne Netzentgelte sowie ohne Steuern und Abgaben zwischen 3,5 Cent und 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Wie Sie sehen ist die Spannbreite hier sehr groß und der Gaspreis kann mit 6 Cent bei einem teuren Anbieter fast doppelt so teuer sein, wie bei einem günstigen Anbieter mit 3,5 Cent. Rechnet man das Netzentgeld (auch Netzgebühr genannt) sowie die Steuern und Abgaben hinzu, kommt man auf einen auf einen Gaspreis zischen 7,5 Cent und 10 Cent pro kWh. Sie sehen also, dass Sie beim einem Verbrauch von 20.000 kWh pro Jahr bis zu 450€ einsparen können. Hinzu kommen des öfteren auch noch Wechselboni, welche Ihr Sparpotential bei vielen Tarifen sogar noch vergrößern können. Diese Wechselboni können je nach Anbieter und Tarif zwischen ca. 250 Euro und sogar 900 Euro im ersten Jahr betragen.

Wenn wir uns die Daten für die Entwicklung des Gaspreisindex der Österreichischen Energieagentur ansehen, so stellen wir fest, dass der Gaspreis im Juli 2018 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen ist. Gerade in den letzten Monaten hat sich der Gaspreis ungewöhnlicher Weise stark verteuert, was für die Zeit eher ungewöhnlich ist. Noch ein Grund mehr also, den Gasanbieter zu wechseln und somit bei den Gaskosten viel Geld zu sparen. Auch beim Strom existiert für die meisten Haushalte ein großes Sparpotenzial.

Angesichts der andauernden Teuerungswelle ist es mehr denn je empfehlenswert, unnötigen Mehrkosten aus dem Weg zu gehen. Und je mehr Kunden und Endverbraucher von der Möglichkeit Gebrauch machen und den Gasanbieter wechseln, desto weniger können Gaspreise einfach erhöht werden.


Heizen mit Gas!

Wenn Sie mit Gas heizen, dann haben Sie natürlich einen höheren Verbrauch und damit verbunden auch höhere Gaskosten auf Ihrer Abrechnung. Neben den Stromkosten machen Sie einen Großteil einer Energieverbrauchs-Abrechnung aus. Vielerorts finden sich Gasversorger, die für Betreiber von Gasheizungen einen speziellen Heizgas-Tarif anbieten. Dieser ist für einen höheren Gasverbrauch ausgelegt. Die Kosten fallen dabei meist niedriger aus als bei Ihrem regionalem Anbieter.

Die meisten Gaskosten fallen naturgemäß in der kalten Jahreszeit an. Der Gaszähler beginnt regelrecht zu rotieren, wenn im Herbst die Gasheizung angestellt wird. Üblicherweise dauert eine Heizperiode bis zum Monat April. Sie können ebenfalls enorme Einsparungen machen, wenn Sie darauf achten, dass ihre Wohnräume oder Ihr Haus gut isoliert sind. In Altbauwohnungen ist das oft nicht so einfach – allein schon durch die Raumhöhe ist es teurer, die Räume zu beheizen. Dennoch lässt sich hier oft ein wenig nachjustieren - z.B. durch das Herunterziehen (Tieferlegen) der Decke. Noch einfacher gestaltet sich das Einsparen bei Energiesparhäusern.

Des weiteren spielt es eine große Rolle beim Gasverbrauch, ob Sie Ihr Wasser mit Gas aufheizen oder nicht. So kann der Gasverbrauch bei einem Drei-Personen Haushalt und einer Wohnfläche von ca. 100 Quadratmetern schnell um 2.000 bis 3.000 kWh pro Jahr steigen, wenn Sie Ihr Warmwasser mit Gas aufheizen. Wenn Sie wissen wollen, wie sparsam Sie mit Ihrem Gasverbrauch umgehen, können Sie den innovativen Gasverbrauchsrechner von compera nutzen. Hier können Sie einige Angaben zu Ihrer Energienutzung machen und dann sehen, ob Sie überdurchschnittlich viel oder wenig Energie verbrauchen. Zudem bekommen Sie wertvolle Tipps, wie Sie noch mehr Energie in Ihrem Haushalt einsparen können.


Energiesparhaus – Was versteht man darunter?

Das sogenannte „Energiesparhaus“ war zu Beginn der 1990er Jahre der Inbegriff des zukunftsweisenden Haustyps. Aber heutzutage haben Haustypen, die weiter entwickelt sind, noch viel mehr Einsparungspotenzial durch einen niedrigeren Energieverbrauch. Noch dazu sind sie für viele Bauherren leistbar geworden. Vor allem das „Passivhaus“ hat seinen Einzug in den täglichen Sprachgebrauch gefunden.

Laut offiziellen Angaben sind für die Errichtung gegenüber einem herkömmlich gebauten Haus lediglich 2 bis 10 Prozent mehr Kosten zu veranschlagen als für ein Haus mit dem Standard eines Passivhauses. Für Laien ist es allerdings gar nicht so einfach, herauszufinden, wie viel dieses Passivhaus tatsächlich im Vergleich einspart. Profis helfen dabei, den Primärenergiebedarf eines Hauses (der deutlich höher als der Heizwärmebedarf sein kann) nach gewissen Standards zu berechnen.

Die Zukunft wird aber wahrscheinlich darin liegen, dass mit sogenannten Plus-Energiehäusern mehr Energie erzeugt als verbraucht wird. Dies wird unter anderem mit Solar- und anderen neuen Energietechniken erreicht.

Bis dies alles Wirklichkeit wird kann es natürlich noch dauern. Sie können aber schon heute in kürzester Zeit den Gasanbieter wechseln und somit Ihre Gaskosten herunterschrauben. Machen Sie das auch mit den Stromkosten und führen Sie vielleicht sogar einen Ökogasvergleich durch. Dann haben Sie schon heute einen großen Schritt in Richtung Zukunft gemacht und schonen gleichzeitig unsere Natur!

Wagen Sie den Test mit unserem Vergleichsrechner und Sie werden ausreichend Informationen für eine fundierte Entscheidung haben!


Zielscheibe mit 3 Pfeilen.
Zielscheibe mit 3 Pfeilen.

Einfach und risikolos

Der Wechsel Ihres Strom- oder Gasanbieters kann einfach und risikolos in nur wenigen Minuten durchgeführt werden. Die Stromversorgung ist nämlich auch während des Wechsels zu jeder Zeit gewährleistet.

Herd mit brennenden, blauen Gasflammen.
Herd mit brennenden, blauen Gasflammen.

Gasanbieter wechseln

Beim Wechsel des Gasanbieters hilft Ihnen der Gasvergleichsrechner von compera die richtige Entscheidung zu treffen. Lesen Sie hier, wie Sie mittels eines Gaspreisvergleichs den richtigen Gasanbieter finden.

Wasserkraftwerk in Österreich.
Wasserkraftwerk in Österreich.

Ökogas

Ökostrom ist inzwischen weit verbreitet.
Auch bei der Beschaffung von Gas kann man auf Umweltfreundlichkeit achten.
Lesen Sie hier, wie Sie Ökogas kostengünstig beziehen können.