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Häufige gestellte Fragen 

Allgemeine Informationen zu Energiethemen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu allgemeinen Stromthemen, wie z.B. "Wo finde ich meine Zählpunktnummer" oder "von wem werde ich aktuell beliefert"? Klicken Sie einfach auf die Fragen, um eine detaillierte Antwort zu bekommen.

Im Normalfall - sprich wenn Sie noch nie zuvor gewechselt haben, ist das der sogenannte Grundversorger. Der Grundversorger ist das Energieversorgungsunternehmen, das in Ihrem Netzgebiet vor Ort die Privatkunden mit Strom oder Gas beliefert, sofern die Kunden nicht aktiv bei einem anderen Versorger abschließen. In diesem Fall werden die Kunden zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert. Den Namen Ihres Versorgers finden Sie auf Ihrer Jahresendabrechnung.

Die Zählpunktbezeichnung bzw. Zählpunktnummer brauchen Sie für Ihren Strom- oder Gaswechsel. Diese finden Sie entweder auf Ihrer Energierechnung, Ihrem Strom- oder Gasvertrag sowie auf Ihrem Netznutzungsvertrag. Sollten Sie diese Dokumente nicht zur Hand haben, genügt ein Anruf beim Netzbetreiber, wo Sie Ihre Zählpunktnummer jederzeit erfragen können. In der 33-stelligen Nummer ist unter anderem ein Ländercode, ein Netzbetreibercode und die Postleitzahl enthalten, sowie eine fortlaufende Anlagennummer. Diese ist wie folgt aufgebaut:

  • 2 Stellen Länderkennung (AT),
  • 6 Stellen Netzbetreibernummer (numerisch),
  • 5 Stellen PLZ (numerisch, kann auch nur 5 x 0 enthalten),
  • 20 Stellen Zählpunktnummer (alphanummerisch, A-Z, 0-9)

Falls Sie Ihren aktuellen Gasverbrauch nicht kennen, können Sie sich an folgenden durchschnittlichen Verbrauchswerten nach Haushaltsgrößen orientieren:

  • Wohnung 30 m²    3.600 kWh
  • Wohnung 50 m²     6.000 kWh
  • Wohnung 100 m²   12.000 kWh
  • Wohnung 150 m²   18.000 kWh
  • Wohnung 180 m²    20.000 kWh

In Österreich setzten sich die Kosten für den Stromanschluss aus 3 Komponenten zusammen:

  • Der Energiepreis
  • Das Netzentgelt
  • Steuern und Abgaben

Diese drei Bestandteile machen jeweils ungefähr ein Drittel des Gesamtpreises aus.

Was ist der Energiepreis?

Der Energiepreis ist der Preis, den Sie als Preis pro Kilowattstunde an Ihren Energieanbieter bezahlen. Dieser wird von den Lieferanten selbst festgesetzt, was dazu führt, dass sich hier beträchtliche Unterschiede finden lassen, von welchen der Endverbraucher profitieren kann. Durch einen regelmäßigen Tarif-Vergleich und Wechsel des Anbieters können Konsumenten daher richtig Geld sparen.

Was ist das Netzentgelt und von wem wird es festgelegt?

Das Netzentgelt wird regelmäßig von der Regulierungsbehörde, der sogenannten Energie-Control Austria (E-Control) festgelegt und besteht aus mehreren Komponenten:

  • Das Netznutzungsentgelt, das dem Ausbau und der Wartung des Energienetzes dient.
  • Das Netzverlustentgelt, welches Netzverluste aufgrund physikalischer Gegebenheiten deckelt.
  • Das Entgelt für Messleistungen, das dem Netzbetreiber beim Aufbau und der Wartung von Mess- und Zähleinrichtung anfällt.


Was macht der Netzbetreiber?

Im Gegensatz zum Stromlieferanten, kann der Netzbetreiber nicht frei gewählt werden. Der Netzbetreiber ist für die Instandhaltung der Leitung und der Zählergeräte verantwortlich. Außerdem übernimmt er die Messung, sowie den Ausgleich von Netzverlusten.

Steuern und Abgaben

Für Strom- und Gasverträge fallen gewisse Steuern und Abgaben an, die zusammen mit dem Netzentgelt entweder vom Netzbetreiber in Rechnung gestellt werden oder allesamt vom Energielieferanten berechnet werden. Hierbei unterscheiden sich die Steuern und Abgaben für den Verbrauch von Strom und Gas.

In der Regel bewegt sich der Strompreis in Österreich zwischen 13 und 23 Cent pro Kilowattstunde (kWh) (inklusive der Netzkosten und alle Steuern und Abgaben) und der Gaspreis zwischen 4 und 9 Cent pro Kilowattstunde inklusive der Netzkosten und alle Steuern und Abgaben.

Beim  Erdgasverbraucher werden folgende Steuern und Abgaben verrechnet:

  • Die Abgabe von Erdgas wir in Österreich einer Besteuerung von 6,60 Cent/Nm³ unterzogen.
  • Die Gebrauchsabgabe wird von einigen Gemeinden erhoben für die Nutzung von öffentlichem Grund und Boden.
  • Die Umsatzsteuer, die auf sämtliche Preisbestandteile in Höhe von 20% aufgeschlagen wird.

Sowohl bei Strom- als auch Gasverträgen haben Sie in Österreich immer zwei Vertragspartner - den Netzbetreiber und den Energielieferanten. Daher erhalten Sie im Normalfall auch zwei getrennte Rechnungen, außer Ihr Versorger ist auch Ihr Netzbetreiber. compera bietet Ihnen die Möglichkeit nach Anbietern zu filtern, die eine Gesamtrechnung oder Rechnung aus einer Hand anbieten. Somit erhalten Sie nur eine übersichtliche Gesamtrechnung wie beim Grundversorger, die Sie begleichen müssen. Ihr Netzbetreiber übermittelt die Netzrechnung inklusive aller Steuern und Abgaben an ihren ausgewählten Energielieferanten, welcher diese dann für Sie bezahlt und Ihnen lediglich eine Gesamtrechnung mit allen Posten stellt. In der Regel ist es aber nicht zwingend notwendig eine Gesamtrechnung zu erhalten und die günstigsten Strom- und Gasanbieter bieten diese auch oft nicht an. Daher empfiehlt es sich in den meisten Fällen auf eine Gesamtrechnung zu verzichten.

Der Stromversorger, der die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet beliefert, ist meistens der sogenannte Grundversorger. Dieser ist dazu verpflichtet alle Haushalte eines Netzgebietes zu den allgemeinen Bedingungen und Preisen zu versorgen. Die Energielieferung des Grundversorgers an Haushaltskunden zu den öffentlichen Preisen und Bedingungen ist die sogenannte Grundversorgung. Der Tarif des Grundversorgers ist meist recht teuer, kann jedoch meist innerhalb von zwei Wochen gekündigt werden.

Wenn Sie Ihren Gasverbrauch nur in Kubikmetern (m3) angegeben haben und ihn in kWh umrechnen, benutzen Sie folgende Formel:

                                                                                kWh = m3 x Brennwert x Zustandszahl


Der Brennwert gibt die Wärmemenge an, die bei der Verbrennung freigesetzt wird. Er variiert je nach Gasnetz und liegt etwa zwischen 8,0 und 12,5 pro m3.
Die Zustandszahl beschreibt das Verhältnis eines Gaszustands im Normalzustand. In der Regel finden Sie diese Werte auf Ihrer Gasrechnung. Sollte Sie diese nicht zur Hand haben, können Sie diese bei Ihrem Netzbetreiber erfragen. Einen guten Schätzwert erhalten Sie auch wenn Sie die Kubikmeterzahl mit dem Faktor 10 multiplizieren.


Informationen zum Tarifvergleich 

Hier erfahren Sie mehr rund um das Thema "Tarifvergleich". Fragen wie z.b. "Was muss ich bei einem Tarifvergleich beachten" beantwortet.

Wenn Sie sich für einen neuen Tarif entscheiden, bemerken Sie schnell, dass sich die Tarifdetails von Anbieter zu Anbieter oft stark unterscheiden. Darauf sollten Sie achten:

  • Preisgarantie: Mit der Preisgarantie sichern Sie sich einen bestimmten Preis für eine festgesetzte Laufzeit. Hier ist der Vorteil, dass die Versorgerunternehmen den Preis nicht erhöhen können, da Sie sich vertraglich dazu verpflichtet haben, den Preis für eine gewisse Dauer zu gewährleisten.
  • Bindungsfrist: Manche Tarifangebote sehen eine Vertragsbindung vor, andere wiederum nicht. Die Bindungsfrist kann von einem Monat bis maximal 12 Monaten reichen. Je kürzer die Bindungsfrist, desto flexibler sind Sie.  
  • Vorauskasse: Das bedeutet dass Sie in Vorleistung gehen müssen. Im Gegenzug bekommen Sie häufig einen günstigen Preis. compera rät jedoch von solchen Tarifen ab, da das Risiko besteht, dass entrichtete Geld im Falle einer Anbieterinsolvenz nicht mehr zurück erstattet wird.
  • Gesamtrechnung: Normalerweise erhalten Sie zwei getrennte Rechnungen- eine vom Gasanbieter und die andere vom Netzbetreiber. Manche Gasanbieter bieten jedoch eine Gesamtrechnung an, so dass Sie nur einmal zahlen und Ihr Gasanbieter das Netzentgelt automatisch für Sie abführt.



Viele Versorger gewähren einen sogenannten Neukundenbonus. Diesen erhalten alle Kunden, die zu einem Versorger wechseln, von dem sie mindestens 6 Monate zuvor nicht beliefert wurden. Da jeder Versorger unterschiedliche Bonusarten gewährt, die auf verschieden Weisen berechnet werden, weist compera diese nur einmal als Gesamtsumme aus. Die Details und Auszahlungsdaten können den Tarifdetails entnommen werden. Kommt es zu einer vorzeitigen Vertragskündigung, wird der Neukundenbonus meist anteilig rückverrechnet. Der angegebene Bonus ist bereits in den compera Gesamtkosten enthalten. Diese Boni können oft mehrere hundert Euro betragen und sind teilweise so hoch, dass die Energiekosten für das erste Jahr fast vollkommen über den Wechselbonus abgedeckt sind.

Einige Anbieter geben auch Rabatte für längere Vertragsbindung bzw. garantieren einen bestimmten Preis über eine längere Laufzeit. Bei Tarifen mit hohen Neukundenboni kann es sein, dass sich der Preis im zweiten Jahr stark erhöht. Deshalb können sich Tarife ohne Neukundenbonus über eine längere Laufzeit lohnen. In den Filtereinstellungen von compera, können Sie die Laufzeit gemäß Ihren Wünschen hinterlegen und direkt vergleichen.

Sonderrabatte sind anders als beim Sofortbonus oder Neukundenbonus keine Preisnachlässe oder bares Geld, sondern meist Sachprämien, wie z.B. ein Tablet oder ein Haushaltsgerät. In diesen Fällen werden Sie vor die Wahl gestellt und können zwischen Sachprämie und den verschiedenen Bonusarten entscheiden.

Die Laufzeit beträgt in der Regel meist ein Jahr. Bei vorzeitiger Kündigung werden Rabatte und Boni dann häufig anteilig rückverrechnet.

Da Energieversorger jeden Tag neue Tarife und Tarifmodelle anbieten, ist compera stets bemüht diese so aktuell wie möglich zu halten. Außerdem folgt compera einer Reihe festgelegter Kriterien bei der Aufnahme neuer Anbieter. 

Den günstigsten Tarif finden Sie mit dem compera Energie Vergleichsrechner. Dazu benötigen Sie lediglich Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Gasverbrauch. Ihren Gasverbrauch finden Sie idealerweise auf Ihrer letzten Gasrechnung. Falls Sie diese nicht zur Hand haben, können Sie sich an unseren Richtwerten orientieren. Lassen Sie sich dabei nicht immer unbedingt vom voreingestellten Preis für die ersten 12 Monate beeinflussen. Gerade wenn Sie den Tarif länger halten wollen und nicht jedes Jahr erneut vergleichen möchten, macht es Sinn, den Vertrag auch für 24 oder 36 Monate durchzurechnen. Dabei werden Sie sehen, dass ganz andere Tarife auf einmal günstiger sind. Das kann daran liegen, dass Versorger mit einem höheren Gaspreis einen höheren Neukundenbonus im ersten Jahr auszahlen. Langfristig sind aber andere Versorger aufgrund des deutlich geringeren Gaspreis günstiger, welcher den hohen Neukundenbonus auf längere Sicht kompensieren kann.

compera stellt stets die aktuellen Preise der Versorger gegenüber. Auf Ihrer Vorjahresrechnung erscheinen jedoch die Preise des letzten Jahres, welche nicht zwingend mit den aktuellen Tarifen übereinstimmen müssen. Deshalb ist eine direkte Vergleichbarkeit meist nicht möglich. Wenn sich der von Ihnen genutzte Tarif noch im Angebot Ihres Versorgers befindet, wird dieser mit aktuellen Preisen von uns berücksichtigt.

Nein, das gehen Sie nicht. Das Anfordern unserer Informationen ist völlig kostenfrei. Das gleiche gilt natürlich auch für den Wechsel.

Vielleicht werden Sie bemerkt haben, dass sich die Angebote von Region zu Region unterscheiden. Das hat mehrere Ursachen. Zum einen unterscheiden sich die Netzentgelte, sowie die Anbieter und Anbieterpreise je nach Bundesland. Somit können erhebliche Unterschiede bei den Tarifangeboten nach Bundesland entstehen.

Man spricht von fixen Preiskomponenten, wenn ein Preisbestandteil nicht  vom Verbrauch pro Kilowattstunde (kWh) abhängt. Beispiel dafür ist die häufig monatlich verrechnete Grundgebühr.

Bei Tarifen mit Staffelpreisen sind der Preis pro kWh und die Grundgebühr je nach verbrauchter Menge unterschiedlich. Der Preis ist hierbei abhängig von der verbrauchten Menge. Somit kann es zu sprunghaften Veränderungen kommen, wenn der tatsächliche Verbrauch sich vom erwarteten Verbrauch unterscheidet. Deshalb empfehlen wir Ihnen bei der Tarifsuche den angenommenen Verbrauch variiert einzugeben (+/- 20%), um sich solcher Sprünge bewusst zu machen.

Die häufigste Tarifart ist der sogenannte Standardtarif. Dieser ist so geregelt, dass ein vereinbarter Preis auf unbestimmte Zeit gilt. Der Energieanbieter ist jedoch dazu berechtigt, die Preise zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu ändern. Dies muss er Ihnen jedoch spätestens 4 Wochen vor Preisänderung mitteilen und Ihnen ein außerordentliches Kündigungsrecht einräumen. Wenn Sie einer solchen Preiserhöhung widersprechen möchten, müssen Sie das innerhalb von 4 Wochen, ab dem Erhalt der bevorstehenden Preiserhöhung tun.

Tarife mit einer Preisgarantie, sichern Ihnen einen bestimmten Preis für eine festgesetzte Laufzeit zu, die meist ein bis maximal zwei Jahre beträgt. Der Energieversorger verpflichtet sich somit vertraglich, den Preis für eine gewisse Dauer zu gewährleisten. Normalerweise sind solche Tarife etwas höher als Tarife ohne Preisgarantie.

Float Tarife sind an Ihren Index gekoppelt. Das bedeutet, dass die Preisvolatilität an den Kunden/an Sie weiter gegeben wird. Somit wird der Preis meist monatlich angepasst. Sie können somit von Preisschwankungen profitieren, sind jedoch gleichzeitig einem größeren Risiko ausgesetzt.

Der Preisrechner von compera ordnet Strom- und Gastarife rein mathematisch nach dem Preis. Berechnungsgrundlage sind hierbei immer die Kosten, die dem neuen Kunden für die gewählte Postleitzahl und die angegebene Verbrauchsmenge voraussichtlich im ersten Jahr anfallen. Da Energieversorger jeden Tag neue Tarife und Tarifmodelle anbieten, ist compera stets bemüht diese so aktuell wie möglich zu halten.

Ihre Ersparnis berechnet compera, indem die Tarifkosten inklusive Boni, insofern vorhanden, gegen die Kosten des Grundversorgers gerechnet werden. Dies können Sie jedoch ändern, indem Sie in den Filtereinstellungen Ihren Jahrespreis oder den Arbeitspreis (AP) und Grundpreis (GP) Ihres jetzigen Anbieters eingeben.


Informationen zum Anbieterwechsel 

Erfahren Sie mehr zum Thema "Anbieterwechsel". Die wichtigsten Fragen und Antworten, wie beispielsweise "Gibt es eine Widerrufsfrist nach Abschluss?". 

Jeder, der einen eigenen Gaszähler für das Haus oder die Wohnung hat und in einem direkten Vertragsverhältnis zu einem Gasanbieter steht, kann im Rahmen seiner vertraglichen Vereinbarung jederzeit den Gasanbieter wechseln. Das gleiche gilt auch für den Stromanbieter.

Wenn Sie Mieter sind und Ihre Energiekosten von Vermieter auf die Miete umgelegt werden, können Sie den Gasanbieter nicht wechseln. Jedoch könne Sie Ihren Vermieter auf die Möglichkeit des Anbieterwechsels aufmerksam machen.

Der Wechsel des Gasversorgers gestaltet sich ganz bequem. Sobald Sie einen neuen Versorger gewählt haben, führen Sie lediglich den Online-Wechsel aus und der neue Gasversorger übernimmt die Kündigung beim bisherigen Versorger.

Der Wechsel auf compera ist für Sie kostenlos.

Sie haben ein 14-tägiges Widerrufsrecht. In Ihrer Bestätigungsmail von compera haben Sie ein Widerspruchsformular erhalten, das Sie schriftlich direkt an den neuen Versorger schicken, von dem Sie nun nicht beliefert werden möchten.

Sobald Ihr neuer Gasversorger Ihr Angebot auf Abschluss eines Vertrags zur Lieferung von Strom angenommen hat, haben Sie das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Dies muss schriftlich an Ihren neuen Energielieferanten kommuniziert werden. Ein vorgefertigtes  Widerrufsformular hierzu finden Sie sowohl in der Auftragsbestätigung von compera, als auch in der Auftragsbestätigung Ihres neuen Gasanbieters.

Um einen Anbieterwechsel durchführen zu können, benötigen Sie folgende Angaben:

  • Gewünschter Liefertermin
  • Name des bisherigen Lieferanten
  • Kundennummer beim bisherigen Lieferanten
  • Zählernummer
  • Jahresverbrauch

Unser Tipp:

Auf der letzten Rechnung Ihres bisherigen Anbieters finden Sie alle benötigten Informationen.

Sobald Sie den Anbieter gewechselt haben, zahlen Sie an den neuen Versorger und erhalten Ihre Abrechnung auch von Ihrem neuen Versorger. An den Leitungen und am Zähler ändert sich nichts. Auch bei der Wartung ist nach wie vor der örtliche Netzbetreiber zuständig. Er ist auch der Ansprechpartner bei technischen Störungen. Bis auf eine andere Rechnung vom neuen Versorger mit günstigeren Preisen werden Sie den Wechsel also gar nicht bemerken.

Beim Auszug müssen Sie Ihrem Versorger der alten Wohnung wegen Umzug/Auszug kündigen. Für den Neueinzug sollten Sie einen neuen Anbieter aussuchen und diesen mit der Belieferung zum Einzugstermin beauftragen. Wenn Sie bis zum Neueinzug nichts unternehmen, werden Sie automatisch vom örtlichen Grundversorger beliefert. Auch in diesem Fall, können Sie Ihren Anbieter jederzeit wechseln. Wenn Sie schnell handeln, kann der neue Versorger möglicherweise auch zurückdatieren und die Belieferung ab dem Einzug übernehmen.

Sind Sie direkter Vertragspartner des Gasanbieters, dann müssen Sie Ihren Vermieter nicht über einen Vertragswechsel informieren.

Wenn Sie Ihre Gasrechnung allerdings von Ihrem Vermieter erhalten, ist der Vermieter der direkte Vertragspartner des Gasanbieters. In diesem Fall, können Sie den Gasanbieter nicht wechseln. Jedoch können Sie Ihren Vermieter aber auf die Möglichkeit des Anbieterwechsels aufmerksam machen.

Im Falle eines Neubaus müssen Sie beim Netzbetreiber einen Netzzutritt beantragen. Nachdem dieser die technische Anbindung hergestellt hat, sollten Sie Ihren Anschluss durch einen Elektriker fertig stellen lassen.

Danach können Sie den Gasrechner nutzen, um die verschiedenen Anbieter und die besten Tarife in Ihrer Nähe ausfindig zu machen. Sobald Sie Ihre Daten eingegeben haben, erhalten Sie ein auf Sie zugeschnittenes Angebot. Gleichzeitig sollten Sie den Netznutzungsvertrag abschließen. Informieren Sie Ihren Netzbetreiber über Ihren Starttermin, sowie den gewählten Gaslieferanten. Da Netzbetreiber auch als Lieferanten tätig sind, sollten Sie darauf achten, dass Sie lediglich einen Netznutzungsvertrag abschließen. Nach der Installation Ihrer Anlage und Ihren Vertragsabschlüssen wird ihr neuer Anschluss mit Gas beliefert.  

Wenn Sie in ein neues Haus mit bestehendem Gasanschluss ziehen, sollten Sie sich schlau machen und sich über Ihre Gasanbieter in Ihrer neuen Umgebung informieren. Auf compera können Sie diese ganz einfach mit ein paar Klicks vergleichen. Sobald Sie sich für Ihren Gasanbieter entschieden haben, sollten Sie nicht vergessen, den Netznutzungsvertrag Ihres Vorgängers auf Sie umschreiben zu lassen. Wenn Ihr Netzbetreiber nicht Ihr neuer Gaslieferant werden soll, dann sollten Sie bei der Umschreibung unbedingt darauf achten, dass Sie nur einen Netznutzungsvertrag abschließen. Da Netzbetreiber auch als Gaslieferanten tätig sind, werden Sie in der Praxis häufig gleich beide Verträge anbieten. Außerdem sollten Sie den Gasverbrauch Ihres Vorgängers genau ablesen, damit Sie diesen nicht mitzahlen.

Normalerweise erfolgt der Anbieterwechsel problemlos und ohne Komplikationen. Doch in seltenen Fällen kann es zu Verzögerungen kommen. Die Gründe hierfür sind meistens:

  • fehlende Daten oder falsche Daten
  • andauernde Vertragslaufzeit beim alten Versorger
  • Schwierigkeiten bei der Informationsübermittlung

Sollten in Ihrem Fall Komplikationen auftreten, bearbeiten wir ihren Fall schnellstmöglich und sorgen dafür, dass der Wechsel sofort vorangetrieben wird. Sollten Sie beispielsweise falsche Daten, wie eine ungültige Zählpunktnummer hinterlegt haben, kontaktieren wir Sie per Mail oder Telefon, um diese so schnell wie möglich zu berichtigen und Ihren Wechsel in die Wege zu leiten.

Wenn Sie ihren Gasvertrag über compera gewechselt haben, sollten Sie innerhalb von 2 bis 4 Wochen nach dem Abschluss von Ihrem neuen Gasversorger gehört haben. Da die Auftragsbearbeitungszeit der Energieversorger stark variiert, können diese Fristen sehr unterschiedlich sein. Sollten Sie jedoch nach 4 Wochen nach Wechselauftrag noch nichts gehört haben, so sind Sie laut Verbraucherschutz nicht mehr an den Auftrag gebunden. Es wird jedoch  empfohlen, dies in schriftlicher Form Ihrem neuen Energieanbieter zu kommunizieren.

Sobald Sie Ihren Anbieterwechsel auf compera vollzogen haben, werden Ihre Daten an Ihren neuen Versorger weitergeleitet. Da die Auftragsbearbeitungszeit von Anbieter zu Anbieter stark variiert, kann diese nicht pauschalisiert werden. In der Regel beträgt Sie jedoch circa 2 bis 14 Werktage nach Anbieterwechsel.

Wenn Sie einen Gasanbieterwechsel über compera vollziehen, wird Ihr neuer Gasanbieter automatisch damit beauftragt Ihren alten Gasvertrag zu kündigen. Somit wird Ihnen die Kündigung erspart und Sie müssen sich hierum nicht kümmern.

Trifft jedoch einer der folgenden Fälle auf Sie zu, kündigen Sie Ihren Vertrag bitte selbst:

  • Kommt es zu Preiserhöhungen durch den bisherigen Versorger, sollten Sie so schnell wie möglich kündigen.    
  • Falls Ihr Vertrag in Kürze auslaufen sollte und dieser sich bei einer nicht fristgerechten Kündigung verlängern sollte.

In beiden Fällen sollte eine formlose Textnachricht ausreichen. Bitte prüfen Sie die erforderliche Form der Kündigung jedoch in Ihrem Energieversorgungsvertrag.

Haben Sie noch nie Ihren Stromtarif gewechselt, werden Sie vermutlich mit dem Grundversorgungstarif beliefert. Somit beträgt Ihre Kündigungsfrist zwei Wochen. Andernfalls gilt die vereinbarte Kündigungsfrist mit ihrem Stromanbieter. Ihr Anbieter muss Ihnen in Österreich spätestens nach einem Jahr eine Kündigung ermöglichen. Im Falle einer Preisänderung Ihres Stromanbieters, können Sie zu diesem Zeitpunkt ebenfalls kündigen.

Im Falle eines Umzuges, können Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Das bedeutet, dass Sie den Strom Ihrer alten Adresse kündigen können und danach einen Anbieter Ihrer Wahl wählen können.



Ihre Kosten werden jedes Jahr Ihrem tatsächlichen Verbrauch angepasst und Ihnen mit der Jahresendabrechnung mitgeteilt.

 

Nach dem Anbieterwechsel wird Ihnen Ihr alter Stromanbieter eine Schlussrechnung zusenden. Hierbei wird bis zu dem Zeitpunkt Ihres Wechsels abgerechnet, der Verbrauch mit den bereits gezahlten Abschlägen verrechnet.

 

Sollten Sie jedoch nach 4 Wochen nach Wechselauftrag noch nichts gehört haben, so sind Sie laut Verbraucherschutz nicht mehr an den Auftrag gebunden. Es wird jedoch  empfohlen, dies in schriftlicher Form zu kommunizieren.

 

Dies ist ausgeschlossen. Selbst wenn Ihr alter Vertrag gekündigt ist und es zu Verzögerungen des neuen Anbieters kommt, fallen Sie in die Grundversorgung zurück. Somit ist Ihre Stromversorgung jederzeit gewährleistet.