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LTE
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Download-Geschwindigkeit

Ab

MBit/s

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Alle relevanten Anbieter im Vergleich

Häufig gestellte Fragen

Neben dem klassischen DSL über Festnetz, Kabel oder Glasfaser können Sie bei vielen Anbietern Ihr Internet auch über das mobile LTE-Netz beziehen. Besonders in Gegenden mit schlechter DSL-Verfügbarkeit bieten sich LTE-Lösungen mittels WLAN-Cube, einem mobilen Router, an. Auch an seltener genutzten Orten, wie beispielsweise im Wohnwagen oder Ferienhaus, können diese flexiblen LTE-Router so schnelles WLAN garantieren.

In vielen Gegenden Österreichs ist das mobile Netz besser ausgebaut als das DSL-Netz, sodass die Internetnutzung über das mobile LTE-Netz oftmals schneller ist als über das klassische Kabelnetzwerk. Zusätzlich ist die Einrichtung eines WLAN-Cubes deutlich einfacher: Sie müssen den Cube nur in die Steckdose stecken. Fertig. Die Verbindung mit dem Festnetzkabel oder das Warten auf den Techniker entfällt.

Für die durchschnittliche Internetznutzung, beispielsweise zum Filme und Serien streamen, Musikhören und surfen reichen 20MBit/s meist völlig. Für den ruckelfreien Genuss von Onlinegames mit hohem Rechenbedarf oder den Upload großer Dateimengen sollte dagegen eine schnellere Verbindung genutzt werden. Sie sind sich unsicher, welche Geschwindigkeit Sie benötigen? Nutzen Sie den Tarifkonfigurator von compera und finden Sie Ihren perfekten Internettarif.

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Internet für Zuhause: Österreichs Internetanbieter im Vergleich

LTE, 5G-ready- und Glasfaser-Verträge: Die Vielzahl an Begriffen, Titulierungen und Kategorien bei den Internetanbietern kann manchmal ein wenig verwirrend sein. Tatsächlich befindet sich der Markt in Österreich in einem Umbruch. Mit der aufkommenden 5G-Technologie und dem Glasfaser-Internet sind bisherige Barrieren bei der Geschwindigkeit durchbrochen. Bis zu 1.000 mbit/s sollen möglich sein.LTE, 5G-ready- und Glasfaser-Verträge: Die Vielzahl an Begriffen, Titulierungen und Kategorien bei den Internetanbietern kann manchmal ein wenig verwirrend sein. Tatsächlich befindet sich der Markt in Österreich in einem Umbruch. Mit der aufkommenden 5G-Technologie und dem Glasfaser-Internet sind bisherige Barrieren bei der Geschwindigkeit durchbrochen. Bis zu 1.000 mbit/s sollen möglich sein.


Wie wichtig ist das aber für den durchschnittlichen Internetnutzer in Österreich? Worauf kommt es bei der Tarifwahl wirklich an? Welcher Anbieter ist der Richtige und wie findet man diesen? Welche Option ist dabei wirklich die Richtige - LTE, Glasfaser, DSL, Kabel oder vielleicht sogar  ein sogenannter “5G-Ready”-Vertrag?

blaue wlan box auf holztisch

Inhaltsverzeichniss

Welches Internet ist für Zuhause verfügbar

Weil sich LTE schon lange nicht mehr nur für Web-SMS und E-Mails am Handy eignet, ist 4G zu einer ernsthaften Konkurrenz für DSL geworden. Die Anzahl der Anbieter, die Internetlösungen für die eigenen vier Wände anbieten, ist relativ groß. Besonders im Vergleich zu der Größe der Alpenrepublik steht Kunden eine relativ breite Auswahl an Firmen zur Verfügung, mit denen sie das richtige Netz in den eigenen Haushalt bringen können.

Nationale Anbieter in ganz Österreich

Österreichs Anbieter lassen sich grob in größere und kleinere “Player” am Markt aufteilen. Die Namhaftesten und sogenannten großen Player sind zweifellos die multinationalen Konzerne A1, Magenta Telekom und Drei. Doch auch kleinere Unternehmen bieten mittlerweile sehr attraktive Internet-Produkte an. Zu den bekanntesten kleineren Anbietern gehören zum Beispiel fonira, KraftCom, Telematica, TeleTronic oder etwa DIALOG Telekom. Dazu kommen Anbieter, die sich nur auf bestimmte Regionen fokussiert haben, wie z.B. die LIWEST Kabelmedien GmbH. Das Versorgungsgebiet der LIWEST erstreckt sich auf über 60 Städte und Gemeinden in ganz Oberösterreich sowie Teilen von Niederösterreich.

Bei den großen multinationalen Anbietern handelt es sich primär um Konzerne, die (auch) in Österreich tätig sind. So ist ‘Drei’ ein Markenname der CK Hutchison Holdings. Eine Firma, die in Australien, Irland und zahlreichen anderen westlichen Ländern tätig ist und ihren Sitz in Hongkong hat. Magenta Telekom ist eine 100-prozentige Tochter der Deutschen Telekom AG. Die A1 Telekom Austria ist eine 100%-ige Tochter der Telekom Austria, die Ihre Dienste auch in weiteren Märkten, vordergründig in Zentral- und Osteuropa anbietet.

Regionale Internetanbieter

Neben den vier landesweit bekannten Anbietern gibt es natürlich auch einige kleinere Firmen, die sich auf spezielle Regionen fokussieren. Die Anzahl dieser ist deutlich höher. Das ist zum Beispiel im Waldviertel WVNET, oder die Salzburg AG für das Bundesland Salzburg. Oftmals sind die Internetleistungen aber auch weit über die Region hinaus verfügbar. Das kann man zumeist auf der offiziellen Website des Anbieters abfragen. Salzburg AG listet beispielsweise hier auf, welche Gemeinden zur Verfügung stehen.

Die Vorteile der kleinen Anbieter sind häufig, dass sie durch ihre eher geringe Größe Fehler leichter beheben können und generell ansprechbarer für den Kunden sind. Nicht selten ist der Firmensitz nur wenige Kilometer von der eigenen Adresse entfernt. Gleichzeitig können Firmen wie WVNET natürlich nicht das Level an Professionalisierung aufwarten, das zum Beispiel bei Magenta Telekom Standard ist. Das betrifft primär den Kundenservice. Solange man aber auf einen Live-Chat bei Probleme verzichten kann, sind regionale Anbieter zweifellos eine attraktive Option zu den großen vier Telekommunikationsfirmen in Österreich. Häufig sind sowohl Mobilfunk- als auch DSL-Verträge für das Zuhause möglich.

Einige regionale Anbieter sind etwa:

  • WVNET (Waldviertel, Niederösterreich)
  • Salzburg AG (Salzburg)
  • Lampert (Vorarlberg)
  • EnergieAG (Oberösterreich)
  • KabelPlus (Burgenland, Niederösterreich)
  • Tirolnet (Tirol)
  • myNET (Tirol)
  • LIWEST (Oberösterreich und Niederösterreich)

So finden Sie den richtigen Internet-Tarif für Zuhause

Hier ist die Auswahl auf jeden Fall groß. Die verwendete Anschlussmethode spielt bei der täglichen Internetnutzung aber mittlerweile eine fast schon vernachlässigbare Rolle. Unterschiede gibt es jedoch zweifellos bei der Einrichtung und den Möglichkeiten. So bietet LTE die Möglichkeit, mittels Internet Cubes (mobilen WLAN-Routers) österreichweit im Internet zu surfen. DSL hingegen funktioniert über die vorhandenen Netzwerkstrukturen. Wie aber unterscheiden sich die einzelnen Anschlussarten? 

DSL

Zweifellos ist DSL für zuhause eine der beliebtesten Anschlussarten. Doch einen Nachteil hat DSL! Es gibt keine Mobilität. In den Urlaub, selbst im Inland kann man das eigene DSL-Internet nicht mitnehmen. Im Vergleich zu LTE ist die Verbindung in ländlichen Regionen Österreichs teilweise sehr schlecht. Dennoch: Ungefähr 98% aller Haushalte in Österreich können DSL nutzen (Quelle: Selectra).

Die technische Komplexität, die für die Einrichtung von DSL erforderlich ist, hat sich in den letzten Jahren stark reduziert. Der Grund ist, dass das WLAN-Modem und der WLAN-Router heute praktisch immer ein einziges Gerät darstellen. Der Router wird an die Telefon- und Multimediadose angesteckt; eine Anleitung findet man hier. Um DSL anzuschließen, muss man kein Profi sein. Dennoch benötigt es natürlich etwas Zeit und Aufwand. Besonders ältere Menschen scheuen aufgrund der Einrichtung von DSL oft vor einem eigenen Internetanschluss zurück.


Über die klassischen Kupferkabel, sind bei Optimalbedingungen Geschwindigkeiten bis zu 300 mbit/s möglich. (Quelle: Standard). Lässt man Glasfaserkabel bis ins eigenen Haus bzw. in die eigenen Wohnung verlegen, sind theoretisch sogar 1 gbit/s (1.000 mbit/s) möglich. Dafür benötigt man aber einen entsprechend leistungsstarken und somit teuren Tarif. Über compera können Sie sich leicht einen Überblick verschaffen, welche Down- und Upstream-Geschwindigkeiten zu welchem Durchschnittspreis bei DSL-Internet nutzbar sind. Geben Sie Ihre Wunschgeschwindigkeit in unseren compera Rechner ein und sehen Sie sich an, welcher Vertrag am besten zu Ihren Bedürfnissen passt!

Kabel

Kabel-Internet unterscheidet sich hiervon nicht völlig. Anders als DSL gibt es Kabel-Internet allerdings nur bei verhältnismäßig wenigen Anbietern zu kaufen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Statt dem Festnetzkabel nutzt man hier das Fernsehkabel für den Datentransfer. Das hat dann eine Doppelfunktion, was sich jedoch meistens nicht auf die Qualität der Fernseh- oder Internetübertragung auswirkt.


Für Kabel muss ein Fernsehanschluss und eine Multimediadose vorhanden sein. Der Router wird dann über ein Koaxialkabel mit dem Anschluss verbunden (Quelle: DSLRegional). Grundsätzlich sind via Kabel Geschwindigkeiten von bis zu 250 mbit/s möglich. Theoretisch sind bei Kabel-Internet Einbußen der Fernsehqualität bei gleichzeitig intensiver Internetnutzung möglich. Das ist jedoch sehr unrealistisch, solange nicht dutzende Nutzer über die gleiche Verbindung Videos in HD-Qualität konsumieren. Kabel wird zwar nicht so häufig in Österreich genutzt, jedoch besonders gerne dort, wo DSL nur sehr langsam ist oder gar nicht funktioniert. In ruralen Gebieten ist Kabel auch heute eine geschätzte Alternative, die gerne in Kombi-Paketen gekauft wird. Die besten Kombi-Pakete aus Kabel und Telefon finden Sie ganz leicht über die compera-Suchmaschine. Vergleichen Sie am besten jetzt gleich!

LTE

DSL ist die beliebteste Breitband-Anschlussart in Österreich. Jedoch wird LTE als mobiles Breitband in der Alpenrepublik immer beliebter und hat alle Chancen, zukünftig Platz Eins einzunehmen. Die Vorteile sind dabei relativ offensichtlich. LTE kann sehr unkompliziert genutzt werden. Schon die Einrichtung setzt prinzipiell nur einen Stromanschluss voraus.

Über sogenannte Internet Cubes, eine Art mobiler WLAN-Router, kann man praktisch ohne Aufwand innerhalb von Minuten Internet in den eigenen vier Wänden herstellen. Da man örtlich nicht gebunden ist, kann man den Internet Cube so zum Beispiel auf Wanderungen, Urlaube oder praktisch überall in Österreich mitnehmen und nutzen. Lediglich eine Steckdose muss hierfür vorhanden sein. Die Abdeckung von LTE ist in der Alpenrepublik sehr stark. Anders als in Deutschland wird 4G deshalb immer häufiger als Alternative zu DSL genutzt. In vielen ländlichen Regionen Österreichs ist DSL langsam, LTE schafft hier eine wesentlich schnellere Verbindung, die immer intensiver von den österreichischen Kunden genutzt wird.

silberne wlanbox auf holztisch

WLAN im eigenen Haushalt ohne DSL: LTE für Zuhause erfreut sich immer stärkerer Beliebtheit. (Quelle: Unsplash)

LTE und 5G: Schnell und extrem schnell

Welche Geschwindigkeiten sind mit LTE grundsätzlich möglich? 2019 sind mit 4G bis zu 300 mbit/s machbar. Hier spricht man von optimalen Bedingungen. Erreicht wurden derartige Geschwindigkeiten mit dem richtigen Vertrag und einem günstigen Standort. Wien eignet sich beispielsweise sehr gut, um LTE-Höchstleistungen zu nutzen (Quelle: Standard). Mit dem LTE-Nachfolger 5G soll jedoch die Schallmauer von 1.000 mbit/s durchbrochen werden. Tests zeigten bereits, dass als Privatnutzer Geschwindigkeiten von 400 bis 900 mbit/s absolut realistisch sind. Derzeit (Stand September 2019) gibt es aber lediglich sogenannte “5G-ready-Verträge”.

Hierbei handelt es sich um Tarife, die automatisch auf 5G umstellen, sobald der Mobilfunkstandard in Österreich nutzbar ist. Preislich sind derartige Tarife natürlich entsprechend teurer. Die LTE-Tarife mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis kann man auf compera finden. Probieren Sie den compera Rechner gleich aus!

frau isst popcorn und streamt über das internet einen fernsehsender

HD-Streaming: Für schnelles LTE und Glasfaser-Internet kaum der Rede wert. (Quelle: Unsplash)

 Doch auch über die SAT-Schüssel kann Internet empfangen werden. Ist das eine wirklich attraktive Alternative zu LTE und DSL? Alles andere als das! Doch in manchen Bereichen Österreichs ist Kabel, DSL oder sogar LTE schlichtweg nicht verfügbar, oder aber es ist vorhanden, jedoch mit Wartezeiten von mehreren Minuten verbunden. Das kann in abgelegenen Tälern, Almen, Bergen und generellen ruralen Gebieten der Fall sein.

In derartigen Regionen kann Internetempfang über die SAT-Schüssel Sinn machen. Hierfür muss eine SAT-Schüssel vorhanden sein oder neu installiert werden. Die Übertragungsraten sind dabei bestenfalls mittelprächtig. Die Kosten pro Monat betragen dabei ungefähr 40 Euros. Bei höherem Datenvolumen und Geschwindigkeit sind hier natürlich weit höhere Preise zu erwarten. Flatrate-Angebote für Internet via SAT-Schüssel sind ebenfalls vorhanden (Quelle: Standard). Ein großer Nachteil ist auch, dass die Latenzzeit sehr lange ist. Das bedeutet, dass die Datenpakete, die zwischen Satellit und Computer transferiert werden, relativ viel Zeit brauchen, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Für Online-Gamer ist Internet über die SAT-Schüssel deshalb keine erfreuliche Option.

 

Preis-/Leistungsverhältnis Abdeckung (Verfügbarkeit) technische Komplexität Geschwindigkeit Größter Vorteil
LTE Exzellent Sehr gut Gering Bis zu 300 Mbit/s Mobil nutzbar
DSL Sehr gut Sehr gut (+98% österreichweit) Moderat Bis zu 300 Mbit/s Sehr zuverlässig
Kabel Sehr gut (im Kombipaket mit SAT-Fernsehen) Sehr gut Moderat Bis zu 250 Mbit/s Im Kombipaket günstig und zuverlässig
Satellit Schlecht Exzellent Hoch (aufwändige Installation der SAT-Schüssel erforderlich) Gering (max. circa 20 Mbit/s), sehr hohe Latenzzeit Praktisch 100-prozentige Verfügbarkeit

 

LTE für zuhause?

Ganz offensichtlich ist LTE für den eigenen Haushalt in Österreich zunehmend beliebt. Was macht den 4G-Mobilfunkstandard aber tatsächlich so beliebt? Schließlich kann man in den meisten Gegenden Österreichs auch schon seit Längerem mit 100 mbit/s via DSL durch das weltweite Netz rasen. Die Gründe für die zunehmende Popularität sind vielfältig. Gerade aber für die eigenen vier Wände wird LTE immer beliebter.

Internet Cubes

Internet Cubes sind dabei ein Phänomen, dass es nicht erst seit 2019 gibt. Schon mehrere Jahre lang findet man am österreichischen Telekommunikationsmarkt sogenannte Internet Cubes. Sie sind prinzipiell nicht Anderes als WLAN-Router. Im Gegensatz zum klassischen WLAN-Router handelt es sich jedoch nicht um Router+Modem, dass über das Fernsehkabel oder Festnetz mit dem Internet verbunden werden muss. Das bedeutet weit weniger Aufwand für den Kunden!

Besonders weniger technikaffine Nutzer sind also mit einem Internet Cube gut beraten. Auf compera finden Sie eine große Anzahl an Tarifen, die sie über einen Internet Cube nutzen können. Häufig gibt es den “Würfel” im Vertrag dazu. Das ist meist teurer, gleichzeitig spart man sich so aber auch zusätzlichen Aufwand. Insgesamt sind LTE-Router deshalb durchaus eine empfehlenswerte Alternative zu DSL. Zudem gibt es auch Tarife, bei denen Kunden die Internet-Cubes im Rahmen von bestimmten Aktionen günstig erwerben können.

bergsee in österreich

Web Cubes im Urlaub nutzen: Lediglich eine Steckdose wird benötigt. (Quelle: Unsplash)

Keine Kündigungsfrist - Ein Vorteil für den Kunden?

Die Auswahl an Verträgen ist groß. Bei Tarifen für LTE-Internet ist das nicht anders. Während man bei DSL und Kabel fast ausschließlich Verträge mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten findet, kann man sich bei LTE auch für Tarife ohne Bindung entscheiden. Ist das empfehlenswert? Das kommt natürlich auf die individuelle Situation des Kunden an. Hat man vor, längerfristig in Österreich Internet zu nutzen, setzt auf einen etablierten Anbieter und zahlt einen fairen Preis, ist eine Bindung aber durchaus gerechtfertigt. Denn bei Tarifen ohne Bindung zahlt man oft signifikant mehr, ohne dafür zusätzliche Leistung zu erhalten.

Geschwindigkeit

Wer Leistung misst, kann Leistung verbessern. Nach diesem Prinzip folgend macht es nur Sinn, einfach einmal die eigene Down- und Upload-Geschwindigkeit zu überprüfen. Probieren Sie es gleich mit dem compera Speedtest aus, um einen Überblick über die tatsächliche Leistung Ihres derzeitigen Vertrags zu haben.

Die mysteriöse Geschwindigkeitsangabe

Mit mbit/s wird die Geschwindigkeit bei Internetverträgen angegeben. Was Vielen auf den ersten Blick vielleicht nichts sagt, ist es absolut nicht komplex. Vielmehr sagt es nur aus, wie viel Megabit pro Sekunde übertragen werden. Ein Megabit entspricht dabei 0,125 Megabyte (ein Achtel) (Quelle: GBMB).

Spricht man von der Internetgeschwindigkeit, ist in der Regel von der Download-Geschwindigkeit die Rede. Das bedeutet, dass man Inhalte aus dem Netz mit gegebener Geschwindigkeit herunterlädt bzw. konsumiert. Lädt man zum Beispiel ein Bild oder Video hoch, kommt der Upload-Speed zum Einsatz. Dieser ist in der Regel weit geringer und stellt einen anderen Faktor dar.

Wie viel ist ein mbit/s überhaupt? Grundsätzlich würde schon ein einziges mbit/s reichen, um zum Beispiel Spotify-Musik zu hören. Mit 2,4 mbit/s Internet-Speed könnte man bereits problemlos im Internet surfen, Websites besuchen und sogar YouTube-Videos schauen, ohne lange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.

Weshalb dann Top-Geschwindigkeiten von +300 mbit/s?

Die Werbung in Österreich suggeriert nach wie vor, dass Top-Geschwindigkeiten von 300 bis hin zu 1.000 mbit/s das ultimative “Surf-Erlebnis” wäre. Wozu die starken Datenleistungen, wenn bereits wenige mbit/s reichen würden? Die Gründe sind vielfältig. Während zwar sicherlich für die meisten Nutzer keine +100 mbit/s-Verträge notwendig sind, sollte folgendes beachtet werden:

  • Es handelt sich um Maximalleistungen. Wer beispielsweise relativ weit von einem Kabelverzweiger wohnt, erhält nur einen Bruchteil der maximalen DSL-Leistung im eigenen Haushalt. (Quelle: ORF)
  • Hohe Geschwindigkeiten sind zwar nicht unbedingt notwendig. Dafür können sie den Alltag durchaus erleichtern. Lädt man zum Beispiel ein HD-Video 10 Mal schneller herunter, spart das oft Zeit und Nerven.
  • Nicht jeder nutzt das Netz privat nur für die Unterhaltung. Tatsächlich können zum Beispiel Menschen, die mit Videos, 3D-Software und anderen daten intensiven Inhalten arbeiten, schnelle bis ultraschnelle Verträge sehr gut nutzen.

Nutzertypen

Menschen nutzen das Internet immer unterschiedlicher. Manche genießen es einfach nur, Fotos vom letzten Urlaub an ihre Freunde zu versenden. Wieder Anderen ist es wichtig, Drohnenaufnahmen in HD-Qualität auf YouTube zu laden. Je nach Haushalt, Lebenssituation und persönlichen Hobbies gibt es unterschiedliche Nutzertypen. Wie viel Datenvolumen pro Sekunde benötigen sie?

Surfer

Der Surfer ist der wohl am weitest verbreiteter Nutzertyp. Er hat keine unüblichen Gewohnheiten, sondern nutzt das Internet primär, um Informationen und Unterhaltung zu finden. Gelegentliche YouTube-Videos wechseln sich mit zahlreichen Websites und Text ab.

Wir empfehlen: 5 mbit/s Download-Geschwindigkeit, 1 mbit/s Upload-Geschwindigkeit

WGs

Gerade in jungen Jahren nutzt man das Internet oft sehr intensiv. In einer WG mit 4-8 Personen kann das benötigte Datenvolumen oft weit höher sein, als in einem typischen Haushalt. Besonders ist das der Fall, wenn gerne Videos und Online-Games gespielt werden.

Wir empfehlen: 30 mbit/s Download-Geschwindigkeit, 5 mbit/s Upload-Speed

Familien

Ein klassischer Haushalt mit Eltern und zwei Kindern hat andere Ansprüche, als ein reiner Single-Haushalt. Nutzen mehrere Personen gleichzeitig datenintensive Services online, kann das herausfordernd sein. Besonders ist das der Fall, wenn man zum Beispiel IPTV nutzt, um via Internet fernzusehen.

Wir empfehlen: 20 mbit/s Download-, 5 mbit/s Upload-Geschwindigkeit

Gamer

Online-Spieler, die auf die neuesten Games am Markt setzen, haben besonders hohe Anforderungen an die eigene Internetverbindung. Besonders wichtig dabei: Eine geringe Latenzzeit. So kann man in Echtzeit spielen und hat keine nervige und häufig einschränkende zeitliche Verzögerung (Quelle: Techbook).

Wir empfehlen: 50 mbit/s Download-, 10 mbit/s Upload-Geschwindigkeit, <40 ms Latenzzeit

Serienjunkies

Lädt man die Serien nicht herunter, sondern schaut sie online, kann man grundsätzlich mit einer moderat schnellen Verbindung auskommen. Dennoch empfiehlt es sich, eine eher schnelle Verbindung zu nutzen. Besonders ist das der Fall, wenn man Streaming-Services wie Apple TV und Netflix in höchster Qualität schauen möchte.

Wir empfehlen: 20 mbit/s Download-Geschwindigkeit, 1 mbit/s Upload-Speed

 

Österreich - Land der Vielsurfer und Breitbandnutzer. Mit einem sehr gut ausgebauten Breitbandnetzwerk und verhältnismäßig günstigen mobilen (Handy-) Internettarifen steht die 2. Republik zweifellos nicht schlecht da. Dennoch gibt es große Unterschiede, vor allem beim Preis. Viele noch heute laufende Verträge aus den frühen 2000er verfügen über ein schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis...mehr

Die Auswahl an Mobilfunkverträgen ist groß. In Zeiten von 5G übertreffen sich die zahlreichen Anbieter in Österreich geradezu mit neuen, vermeintlich günstigen Angeboten. Dennoch ist bekanntlich nicht alles Gold, was glänzt. Manche Anbieter verlangen durch Servicepauschalen und andere Gebühren effektiv wesentlich mehr, als der Kunde zuvor annimmt...mehr

In Zeiten von LTE-Internet und 5G gerät das Thema Festnetz-Internet und die öffentlichen Debatte rund um schnelles und leistbares Internet zunehmend in den Hintergrund. Tatsächlich ist Festnetz-Internet aber nach wie vor eine attraktive Option, um schnelles Internet günstig von Zuhause zu nutzen. Elementar ist hier natürlich der richtige Tarif vom...mehr